For what is a man, what has he got? If not himself, then he has naught. To say the things he truly feels; And not the words of one who kneels.

Das ist ein Satz der mir lange im Kopf geblieben ist. Damals in einem dunklen BMW, saß ich und lauschte den Worten des Mannes neben mir. Er sprach sie mit Bedacht, die Angst war ihm ins Gesicht geschrieben. Unsicherheit, Entschlossenheit wechselten das Panorama auf seinem wunderschönen, wie in Stein gemeißelten Antlitz.
Ich war zu unerfahren, zu begierig diesen Menschen näher kennenzulernen, dass ich nicht verstand wie sehr diese Worte sein Inneres nach außen kehrte.

Das er unehrlich war, dass kann ich ihm nicht anhängen. Weil meine Blödheit zu kindlich war, zu unberührt war mein Geist um diese Worte zu verstehen. Sie kamen von einem gestörten welterfahrenen standhaftem Mann der genau weiß seinen Charme einzusetzen.

Sechs Monate später und viele Tränen leichter wusste ich was diese Worte zu bedeuten hatten. Er will sich nicht beugen dem gesellschaftlichem Druck, Gefühle zu offenbaren und diese zu erwidern in zeitgemäßer Reihenfolge.

Seine Devise: Einen Schritt vor, aber kurz vor den Klippen drei wieder zurück. Kriechen? - auf keinen Fall für einen Griechen ;)
Ich männlich, stark und imposant - du - Weibchen und nichts Wert.

Jetzt bin ich frei, gelandet auf dem Ende von Anfang meines Selbst. Weiß was ich wert bin, was ich kann und was ich will. Ein leichtes Ende war es nicht, mit vielen Worten wurde jongliert. Wie Dartpfeile schossen seine ausstehenden Taten in mein Herz - ein harter Abschluss für einen wunderbaren Anfang - doch dieser war notwendig.

Ich bin nicht mehr eine Gefangene, eine Irre die krankhaft jede Sekunde auf ihr Telefon schaut, und sich fragt ob es einen Fehler hat, weil es seit Stunden nicht läutet. Es muss nicht läuten, ich bin frei. Ich warte auf keinen mehr und keiner wartet auf mich. Der richtige steht vielleicht schon in den Startlöchern. Aber alles mit der Zeit, es wird sich alles weisen.

Glücklich mit der Situation, dass ich statt vier Füßen nur zwei sehe- wiie Spuren im Sand; und irgendwann gesellen sich die richtigen Füße auf meinen Wanderweg zum Anfang meines Endes.



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